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Palästina im Überblick

Von den 193 Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen haben 136 (70,5 %) den Staat Palästina als unabhängigen Staat anerkannt

Staatswappen




Nationalflagge


Hymne   -    Hymne hören

Bevölkerung - Die Ermittlung zuverlässiger Bevölkerungszahlen der Palästinenser gestaltet sich schwierig, da sich deren höchste Bevölkerungsdichte zwar in den palästinensischen Autonomiegebieten findet, die Mehrheit der Palästinenser aber als Emigranten anderswo lebt. Folgende Schätzungen stammen von der Palestinian Academic Society for the Study of International Affairs (PASSIA) aus dem Jahre 2001 Quelle
 

Land / Region

Bevölkerung

Westjordanland und Gaza-Streifen

3 700 000

Israel (*)

1 213 000

Jordanien

2 598 000

Libanon

388 000

Syrien

395 000

Saudi-Arabien

287 000

Golfstaaten

152 000

Ägypten

58 000

Andere arabische Staaten

113 000

Vereinigte Staaten von Amerika

216 000

Andere Länder

275 000


Vielfalt der Völker
Islamischer Einfluss
Osmanische Reich
Britisches Mandat


 

 

Sprache

Arabisch

Hauptstadt

Gaza und Ramallah (provisorisch, Ostjerusalem wird als Hauptstadt beansprucht)

Staatsoberhaupt

Präsident Mahmud Abbas
Hamas - Regierungschef - Ismail Hanija

Regierungschef

Ministerpräsident Salam Fayyad

Fläche

geschätzt*) 6300 (davon Autonomiegebiete ohne Zone C 2700) km²

Einwohnerzahl

4.018.332 (2007; davon Westjordanland 2.535.927, Gazastreifen 1.482.405)

Human Development Index

(110.) 0,737[1]

Währung

Offizielles Zahlungsmittel: Neuer Israelischer Schekel; im Westjordanland auch Jordanische Dinar im Gebrauch

Nationalhymne

Biladi  -   Hymne   -    Hymne hören

Nationalfeiertag

15. November

Internet-TLD

.ps

Telefonvorwahl

+970

*) Da die palästinensische Regierung das Westjordanland einschließlich Ostjerusalem beansprucht, diese Gebiete aber faktisch nicht ihrer Kontrolle unterliegen, lässt sich die Fläche nicht verbindlich bestimmen. Die Autonomiegebiete ohne Zone C umfassen heute nur eine Fläche von etwa 2700 km2. Quelle


Zeitzone: MEZ + 1 h
Telefon-Vorwahl: +970
Olympiakürzel: PLE
Mitgliedschaften: Uno (ohne Stimmrecht)


Palästina bezeichnete über Jahrhunderte den Landstrich südlich der Levante. Er liegt zwischen dem 29,30 und 33,15 nördlichen Längengrad und dem 24,10 und 35,40 östlichen Breitengrad. Natürliche Grenzen des Landes bilden das Mittelmeer im Westen, der Jordan und der Jordangraben im Osten und das Rote Meer im Süden. In der Wüstenregion im Südwesten und im nördlichen Bergland gibt es keine klar definierten natürlichen Grenzen. Das historische Palästina erstreckt sich über eine Länge von 430 km, die Breite variiert zwischen 51 und 70 km im Norden, 72 und 95 km in der Mitte, und 117 km im Süden, bis es mit einem Küstenstreifen von 10,5 km das Rote Meer erreicht. Die Gesamtfläche beträgt ungefähr 27 000 km2, 704 km2 davon sind Wasserfläche (See Genezareth, Hula-See, Westhälfte des Toten Meeres. Quelle

Israel und Palästina - Wem gehört das Heilige Land? - Die Geschichte des Nahostkonflikts.

Die Region Palästina liegt an der südöstlichen Küste des Mittelmeeres und bezeichnet Teile der Gebiete des heutigen Israel, Golan, Gazastreifen, Westjordanland und Jordanien. Diese Region hat eine bewegte Geschichte, was sich in seinen vielen Namen spiegelt. Palästina wird auch Kanaan, Eretz Israel und Terra Sancta/Heiliges Land, selten auch Cisjordanien genannt (arabischفلسطينFilastīn [filas'tˁiːn] o. Falastīn [falas'tˁiːn], hebräisch: ארץ ישראל Eretz Jisra'el/Land Israel, in altägyptischen Texten Retenu oder Retinu). Für das Judentum, den Islam und das Christentum besitzt die Region eine besondere geschichtliche und religiöse Bedeutung. mehr >>>

Tourismus

Fotos zu Palästina
Videdokumentation zu Palästina

Generaldelegation Palästinas in Deutschland

Palästinensische Botschaft in Österreich

Regierung Palästina - Entstehung der Palästinensischen Nationalautorität


 

frühere Präsidenten von Palästina:
5.7.1994 - 11.11.2004 Yasir Arafat
29.10.2004 - 11.11.2004 Ahmed Qureia
11.11.2004 - 15.1.2005 Rauhi Fattouh
15.1.2005 - Mahmoud Abbas

frühere Premierminister von Palästina:
30.4.2003 - 7.10.2003 Mahmoud Abbas
7.10.2003 - 15.12.2005 Ahmed Qureia
15.12.2005 - 24.12.2005 Nabil Shaath
24.12.2005 - 29.3.2006 Ahmed Qureia
29.3.2006 - 14.6.2007 Ismail Haniya
17.6.2007 - Salam Fayyad

Parlament von Palästina:
Palästinensischer Legislativrat ("Palestinian Legislative Council", PLC);
132 Sitze
letzte Wahl am 25.01.2006
Vorsitzender: Abdel Aziz Duwaik
der PLC hat seit der Machtübernahme der Hamas im Gazastreifen im Juni 2007 nicht mehr getagt

Ministerium für Tourismus and Antiquitäten

 

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Palästina in Fakten und Zahlen


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Dokumente

 



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Topographie und Klima
 

Das Westjordanland (arabischالضفة الغربية‎, DMG aḍ-ḍaffa al-ġarbiyya, hebräisch: הגדה המערבית haGada haMa'arawit), auch Westjordanien, Judäa und Samarien (hebr.יהודה ושומרוןJehuda we'Schomron) oder englisch West Bank, selten auch Cisjordanien, ist ein Gebiet im Nahen Osten. Es hat eine Fläche von 5.655 km²[1] und ist Teil der Palästinensischen Autonomiegebiete.

Nach dem Untergang des Osmanischen Reiches gehörte es zum britischen Völkerbundsmandat für Palästina und wurde von der UN-Vollversammlung im Teilungsplan von 1947, der von arabischer Seite abgelehnt wurde, dem zu gründenden arabischen Staat zugesprochen. Im Arabisch-Israelischen Krieg von 1948 wurde es von Jordanien besetzt und 1949 völkerrechtswidrig annektiert. Nur Großbritannien und Pakistan haben die jordanische Hoheit über das Westjordanland jemals anerkannt.

Seit dem israelischen Sieg über Jordanien im Sechstagekrieg 1967 wird es von Israel besetzt. 1988 hat Jordanien seinen Anspruch auf das Gebiet aufgegeben. Seit 1993 werden Teile des Gebiets von der Palästinensischen Autonomiebehörde (PNA) verwaltet

 


Das verlorene Land der Palästinenser

Diese Karte oben und andere zeigen den Landverlust der Palästinenser in den letzten Jahrzehnten  
Quelle

Sonderseite Karten zur Mauer und zur Grenzziehung
 

Geschichte und Grundlagen

Geschichte
Islamischer Einfluss
Osmanische Reich
Britisches Mandat
Vom Zionismus bis zur paläst. Autonomie - Eine Kurzfassung
Zionismus
1837-1917
1917-1948
Der Plan "Dalet"
Die Flüchtlingsfrage
Völkerrechtliche Aspekte
Die Besatzung seit 1967
Illegale Siedlungen
Die Hamas
Zeit nach 1948
Besatzung nach 1967

Völkerbundsmandat für Palästina

Flüchtlinge

Fremde seit 50 Jahren - Seit mehr als 50 Jahren leben palästinensische Flüchtlinge außerhalb ihrer Heimat. Von den rund 750.000 Palästinensern die 1948 während des ersten Arabisch-Israelischen Krieges aus ihrer Heimat flohen oder vertrieben wurden...

Nakba - Vertreibung

 

 

Fatah ([ˈfataħ], eigentlich jedoch korrekt [fatħ] – arabischفتح‎, DMG fatḥ ‚Eroberung, Sieg') ist eine politische Partei in den Palästinensischen Autonomiegebieten.

Der Name ist ein Akronym und Ananym von ‏حركة التحرير الوطني الفلسطينيḤarakat at-Taḥrīr al-waṭanī al-Filasṭīnī, ‚Bewegung zur nationalen Befreiung Palästinas'. Diese Anfangsbuchstaben zusammengesetzt und rückwärts gelesen ergeben das Wort für "Öffnung, Eröffnung, Befreien; (Hindernisse wegschaffen)", vgl. futuh.

Die Organisation verfolgte laut ihrer Verfassung von 1964 als Ziele die "komplette Befreiung Palästinas", die "Gründung eines unabhängigen demokratischen Staates mit vollständiger Souveränität über die palästinensischen Gebiete und Jerusalem als Hauptstadt" sowie die "Ausrottung der ökonomischen, politischen, militärischen und kulturellen Existenz des Zionismus". In der gleichen Verfassung betrachtete sie die "israelische Existenz in Palästina" als "zionistische Invasion mit kolonialer Expansionsbasis" [1]. Die Fatah bediente sich in der Vergangenheit auch terroristischer Mittel, um diese Ziele zu erreichen.

Im Rahmen des Oslo-Friedensprozesses erkannte die Fatah 1993 unter ihrem Vorsitzenden Jassir Arafat das Existenzrecht Israels an, bekannte sich zum Friedensprozess und schwor dem Terrorismus als politischem Mittel ab.

Die Fatah ist heute die stärkste Fraktion innerhalb der Palästinensische Befreiungsorganisation (PLO). Im politischen Spektrum nimmt sie den Platz einer eher konservativen Partei ein, die sich sowohl vom Islamismus der Hamas als auch vom Sozialismus der Volksfront zur Befreiung Palästinas (PFLP) abgrenzt. Dennoch ist die Fatah beratendes Mitglied in der sozialdemokratischen Sozialistischen Internationalen.

Anfang Mai 2011 unterschrieb die Fatah gemeinsam mit der Hamas ein Versöhnungsabkommen, demzufolge beide planen, eine gemeinsame Übergangsregierung zu bilden.

Hamas - Bei der Wahl am 25. Januar errang sie die absolute Mehrheit der Mandate im palästinensischen Legislativrat. Es kam zu einem offenen Machtkampf zwischen der ehemals regierenden Fatah und der Hamas, was zu einer Spaltung der Palästinensischen Autonomiegebiete führte: Nach gewaltsamen Auseinandersetzungen fiel der Gazastreifen an die Hamas (Juni 2007), die Westbank an die Fatah. Anfang Mai 2011 unterschrieben die beiden Gruppen ein Versöhnungsabkommen und planen, eine gemeinsame Übergangsregierung zu bilden.

Die Hamas

Volksbewegung: Die Hamas

 

 

"Diese Partei wird noch sehr lange bei uns bleiben" - Helga Baumgarten: "Hamas - Der politische Islam in Palästina"

 

Die Palästinensische Befreiungsorganisation -  (arabischمنظمة التحرير الفلسطينيةMunaẓẓamat at-Taḥrīr al-Filasṭīniya), kurz PLO (von engl. Palestine Liberation Organization) ist eine Dachorganisation verschiedener nationalistischer Fraktionen der Palästinenser. Die weitaus stärkste Fraktion ist die säkulare Fatah. Weitere Mitglieder sind die Demokratische Volksfront zur Befreiung Palästinas (Democratic Front for the Liberation of Palestine – DFLP), die Palästinensische Befreiungsfront (PLF), die Arabische Befreiungsfront (ALF), die Popular Struggle Front (PSF) sowie eine Reihe kleinerer Gruppen.

Die PLO wurde am 28. Mai 1964 auf der konstituierenden Tagung des Palästinensischen Nationalrats (PNC) auf Initiative des damaligen ägyptischen Präsidenten Gamal Abdel Nasser in Jerusalem gegründet, um eine Vertretung des arabischen Volkes in Palästina im Rahmen einer panarabischen Bewegung zu schaffen. Ab 1969 bis zu seinem Tod am 11. November 2004 war Jassir Arafat PLO-Vorsitzender. Arafat trug maßgeblich zur Herausbildung eines palästinensischen Nationalbewusstseins und des Wunsches nach einem unabhängigen Staat Palästina bei. Unter Arafats Führung radikalisierte sich die PLO und war jahrzehntelang in Bürgerkriege arabischer Staaten verstrickt sowie für zahlreiche Terroranschläge auf israelische, jordanische und libanesische Ziele verantwortlich. Neuer Vorsitzender ist seit Arafats Tod der Präsident der Palästinensischen Autonomiebehörde Mahmud Abbas.

Die Volksfront zur Befreiung Palästinas (PFLP) ist die zweitgrößte Fraktion der PLO und verließ 1974 das Exekutivkomitee (nicht jedoch die PLO selbst) mit der Begründung, diese verrate das Ziel der Zerstörung Israels zugunsten einer Zweistaatenlösung. 1981 ist die PFLP wieder eingetreten. Die Volksfront zur Befreiung Palästinas - Generalkommando (PFLP-GC), eine Abspaltung der PFLP, verließ die PLO 1974 aus denselben Gründen und ist bis heute nicht zurückgekehrt. Die islamistische Hamas war nie Mitglied der PLO, sondern wurde in Opposition zu ihr gegründet.

PLO-Komitees

Dokumente

Geologie Palästina ist in Nord-Süd-Richtung vom Jordangraben, einem Teil des Großen Afrikanischen Grabenbruchs durchzogen, an dem die Afrikanische Platte und die Arabische Platte auseinanderdriften. In der Erdgeschichte wurde das Land der Region Palästina mehrmals vom Meer überflutet (Transgression) und wieder freigegeben (Regression). Der Boden wurde abwechselnd vom Meer und vom Land beeinflusst. Dies und die Abtrennung des Meeres über dem heutigen Jordangraben durch tektonische Anhebung der Region hinterließ verbreitete Salzeinlagerungen. Im Bereich des Jordangrabens entstanden mehrere Seen, zuletzt existierte nur noch der Lisan-See, dessen Reste der See Genesaret und das Tote Meer darstellen. Zwischen dem Jordangraben und der Ebene am Mittelmeer entstanden von Süden betrachtet das judäische und das samaritische Gebirge, die Ebene Jesreel und das galiläische Gebirge. Neben der Gesteinsbildung und Formung durch verschiedene Arten der Sedimentation und tektonische Beanspruchung wurden auch Schichten vulkanisch gebildet. Quelle

Hydrologie - Niederschlagswasser an der westlichen Seite dieser Gebirge fließen in westlicher Richtung zum Mittelmeer. Aus den nördlichen Gebirgen Hermon, Galilee und Golan stammen der Jordan und seine Zuflüsse nördlich des See Genezareth. Dort ist sein Wasser noch salzarm. Er durchfließt den See Genesareth. Sein wichtigster Nebenfluss, der Jarmuk nimmt jedoch größere Anteile des Wassers aus dem Golan auf und mündet mehrere Kilometer südlich des Sees Genesareth in den Jordan. Große Wassermengen werden aus dem See Genesareth entnommen um über den National Water Carrier vor allem die Bewässerung der Felder in der Küstenebene zu ermöglichen. Dem Jarmuk wird etwa 10 km oberhalb der Mündung viel Wasser entnommen um über den Ost-Ghor-Kanal das Ostjordanland zu versorgen.

Infolge der tektonischen Beanspruchung der Region sind die Gesteinsschichten nicht durchgängig und gegeneinander abgedichtet, sondern durch zahlreiche Störungen stellenweise in vertikaler Richtung durchlässig, insbesondere die Störungszone des Grabenbruchs selbst. Dies ermöglicht ein Austreten von salzhaltigem Wasser aus den durchlässigen Gesteinsschichten. Es gibt vermutlich mehrere Generationen dieser Solen. Die genauen Abläufe der Entstehung und des Transportes der Solen jetzt und in der Erdgeschichte sind nicht vollständig geklärt. Die geologischen Gegebenheiten und die Wege und Zusammensetzungen der Wässer sind an verschiedenen Orten und zu verschiedenen Jahreszeiten sehr unterschiedlich und komplex und auch von menschlichen Aktivitäten beeinflusst. Hoher Druck presst die Solen, durch undichte Stellen in den sonst wasserundurchlässigen Schichten, nach oben, soweit sie nicht durch einen ausreichenden Gegendruck des darüberliegenden, leichteren, salzärmeren Grundwassers aufgehalten werden können. An der Störungzone des Grabenbruches jedoch trifft kaltes Grundwasser aus Niederschlägen in tieferen Grundwasserleitern auf heiße Solen, steigt vermischt mit dem Salzwasser durch Konvektion auf und tritt oben aus.

Die Wege des Wassers sind unterschiedlich lang, das salzhaltige Wasser tritt zum Teil Jahre später und weit entfernt wieder zu Tage. Salzhaltiges Wasser fließt oft unterhalb der Wasseroberfläche in einen der beiden Seen oder den Jordan. So gibt es mehrere salzhaltige Quellen am Ufer des See Genesareth und unter seiner Wasseroberfläche. Durch den Bau des "Salt Water Carrier", der das Wasser der bekannten salzigen Quellen am See Genesareth sammelte und direkt in den unteren Jordan einleitete wurde der Salzgehalt des Sees herabgesetzt, der Salzgehalt im Jordan unterhalb des Seeauslasses jedoch dramatisch erhöht. Zwischenzeitlich wurde diese Einleitung in den unteren Jordan wieder stark herabgesetzt. Der erhöhte Salzgehalt im See Genesareth im Vergleich zu seinen bekannten Zuflüssen wird jetzt vor allen durch unbekannte Salzwasserzuflüsse unterhalb der Wasseroberfläche verursacht. Weiterer Zufluss salzhaltigen Wassers in Form von Grundwasser, über Wasserläufe und Zuflüsse auch in den unteren Jordan, und die starke Verdunstung lassen den Salzgehalt des Jordan in seinem Lauf nach Süden immer weiter ansteigen. An der Allenby-Bridge in der Nähe von Jericho, etwa dreizehn Kilometer vor der Mündung in das Tote Meer wurden 1995 Salzgehalte für den Sommer von 2 bis 4 g/l genannt. 2004 wurden bis zu stellenweise 11,1 g/l im Frühjahr und Sommer genannt. Der Jordan mündet in das Tote Meer, das keinen Abfluss besitzt, sondern durch Verdunstung Wasser abgibt und seit seiner Entstehung das Salz ansammelt. Der Salzgehalt im Toten Meer liegt deshalb bei etwa 250 g/l. Quelle

Der Name Palästina geht auf das Volk der Philister zurück. Als Herkunftsregion der Philister wird meist die Insel Kreta genannt; ein endgültiger Beweis konnte aber bis heute nicht erbracht werden. Ein Teil der Philister war vermutlich aus der Region Kreta zuerst nach Osten an die Küste des Mittelmeeres gelangt, und zwar mit den Seevölkern, die im 12. Jh. v. Chr. Ägypten angriffen. Vorher hatten sie mit ihren Schiffen verschiedene Länder an der asiatischen Küste attackiert. Ramses III. konnte den Angriff auf Ägypten abwehren. Daher ließen sich die Philister in der Küstenebene bei Gaza nieder. Ein anderer Teil der Philister kam über Land in das spätere Philisterland. Nach ihnen benannten assyrische Texte des 8. Jahrhunderts v. Chr. die Region etwa des heutigen Gazastreifens bis Ashkalon "Palastu". Der griechische Historiker Herodot (5. Jh. v. Chr.) verwendete die Bezeichnung "Syria palaistine" für den gesamten Küstenstreifen zwischen Phönikien (der Levante d. h. vor allem Libanon), dessen Südgrenze er vermutlich am Karmelgebirge zog und der Gegend von Gaza, in der die Stadt Kadytis lag (s. Herodot III, 5). Das griechische Wort "Palaistine" wurde im Lateinischen zu "Palaestina".

Als König Alexander der Große 332 v. Chr. das Gebiet des heutigen Gazastreifens eroberte, hörte die Geschichte der Philister auf. Von da an gab es kein philistäisches Reich mehr. Kaiser Augustus übertrug das ehemalige Philisterland an König Herodes, der wiederum gab es seiner legendären Schwester Salome, die daraus eine kleine jüdische Küstenprovinz machte.

Nach der Niederschlagung des 3. jüdischen Aufstands (Bar-Kochba-Aufstand, 132–135) benannte der römische Kaiser Hadrian das Land nach dem nicht mehr gebräuchlichen Namen Philistäa für die gesamte Provinz Judäa um, zerstörte deren Hauptstadt Jerusalem und baute auf den Ruinen der Stadt das "Aelia Capitolina" auf. Sein Wunsch und Befehl war es, dass Jerusalem und Judäa für immer vergessen sein sollten. Darum wollte er auch nicht länger den alten Namen des Landes Judäa beibehalten, um jede Erinnerung daran auszulöschen. Juden wurde das Betreten der Stadt und ihrer Umgebung verboten. Sie wurden aus ihrer Heimat vertrieben (siehe Diaspora) und entlang der Straßen nach Jerusalem zu zehntausenden gekreuzigt, so dass angeblich daher die Wälder um Jerusalem verschwanden.

In der Spätantike wurden auch einige Gebiete östlich des Jordan geographisch zur Provinz Palaestina gerechnet, die im 4. Jahrhundert in drei Teile aufgegliedert wurde. Militärisch blieb Palaestina jedoch eine Einheit.

Als die Araber im Jahre 636 von der arabischen Halbinsel in diese Region kamen, teilten sie das Land in "Djunds" auf, die Militärdistrikte darstellten. Das Gebiet, das den wichtigsten Teil der römischen Provinz Judäa (Palästina Prima) bildete, erhielt den arabischen Namen "Djund Urdun" (Jordanien) und "Djund Dimashq" (Damaskus). Unter den Arabern wurde das Land abwechselnd von Damaskus, Bagdad und Kairo aus regiert.

Die Kreuzfahrer errichteten die Kreuzfahrerstaaten, darunter das Königreich Jerusalem, und nannten diese Region Heiliges Land. Seit 1517 war es Teil des Osmanischen Reiches.

Karte links - Palästina (Cisjordanien & Transjordanien) um 1922

Der Name Palästina wurde im 20. Jahrhundert für das britische Völkerbundsmandat für Palästina verwendet, das seinerseits in das kleinere Cisjordanien (neulateinisch für diesseits des Jordanflusses) vom Jordanfluss westwärts bis zum Mittelmeer und das größere Transjordanien (jenseits des Jordanflusses) im Osten aufgeteilt war, das bis 1950 die offizielle Staatsbezeichnung Jordaniens war.

Vor allem im englischen Sprachraum ist mit Cisjordanien das ganze Gebiet westlich des Jordanflusses gemeint, und die Verwendung der Bezeichnung Cisjordanien für das Westjordanland allein ist eher selten. Dies hat Gründe im älteren historischen Sprachgebrauch und in der Geschichte des britischen Völkerbundmandats für Palästina. Im deutschen Sprachraum wird Cisjordanien selten als Bezeichnung für Westjordanland allein genommen. Quelle

Chronologie zum israelisch-palästinensischen Konflikt und zur arabischen Welt - Zusammengestellt von Georg Stein (etwas nach unten scrollen) >>>

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Bilder aus verschiedenen Flüchtlingslagern in Libanon

Flüchtlingskinder
im Libanon e.V.

Interview mit Herrn Sultan Abu Al-Aynan - PLO im Libanon.

Interview mit der Vorsitzenden der Generalunion der Palästinensischen Frauen in Libanon, Amneh Suleiman

Palästinensische Persönlichkeiten Quelle

Schriftsteller

Bühne und Film

Musik

Bildende Kunst

Sport

Politiker

PLO

Fatah

Hamas

Weitere

Diverse Aktivisten

Religion

Islam

Christentum

Wissenschaftler

Sonstige Persönlichkeiten

PASSIA: Palestinian Academic Society for the Study of International Affairs - Jerusalem

 

 

Die Flagge Palästinas und ihre Bedeutung
 

Staatsflagge

Der Farbenvierklang der palästinensischen Flagge in Rot, Schwarz, Weiß und Grün ist in der religiös-geschichtlichen Tradition des Islams begründet. Zugleich sind die vier Farben ein besonderes arabisches Farbensymbol, die ein Großteil der arabisischen Staaten in ihrer Nationalfahne aufgenommen haben.

Sharif Hussein entwarf die jetzige Flagge, die zunächst für die Arabische Revolte vom 10. Juni 1916 steht. Ein Jahr später ernannten die Palästinenser diese Flagge zum Symbol der Arabischen Nationalbewegung. 1947 erkor die Arabische Baath Partei diese Farben als Zeichen der Freiheit und Einigkeit der Arabischen Nation.

Auf der Palästinakonferenz in Gaza im Jahr 1948 nahmen die Palästinenser diese Flagge wieder auf. Als Nationalflagge des palästinensischen Volkes wurde sie dann von der Arabischen Liga anerkannt. Bestätigt wurde der Entschluss durch die PLO, als Vertreterin des palästinensischen Volkes, auf ihrer ersten Konferenz in Jerusalem 1964.
 

Rot

Die Farbe Rot ist eine Flaggenfarbe mit einer langen Tradition und hat eine enge Beziehung zum Islam.

Nach der Ermordung des Kalifen Uthman, dem dritten rechtgeleiteten Kalifen, spalteten sich die Kharijiten als erste islamische Sekte ab. Ihr Symbol war eine rote Flagge.

Arabische Stämme, die sich an der Eroberung Nordafrikas und Andalusien (756-1355) beteiligten, trugen bei dieser ebenfalls eine rote Fahne. Während ihrer Regentschaft Andalusiens war die rote Fahne das Zeichen der islamischen Eroberer.

Die Farbe Rot war eine Referenz an Faisals Familie der Haschemiten, die zu den Scharifen der Nachfahren des Propheten zählen und in Irak regierten.

Sharif Hussein entwarf die jetzige Flagge, die zunächst für die Arabische Revolte vom 10. Juni 1916 steht. Ein Jahr später ernannten die Palästinenser diese Flagge zum Symbol der Arabischen Nationalbewegung. 1947 erkor die Arabische Baath Partei diese Farben als Zeichen der Freiheit und Einigkeit der Arabischen Nation.

Auf der Palästinakonferenz in Gaza im Jahr 1948 nahmen die Palästinenser diese Flagge wieder auf. Als Nationalflagge des palästinensischen Volkes wurde sie dann von der Arabischen Liga anerkannt. Bestätigt wurde der Entschluss durch die PLO, als Vertreterin des palästinensischen Volkes, auf ihrer ersten Konferenz in Jerusalem 1964.

Grün

Die Fatimiden-Dynastie (909-1171)wurde von Abdallah Al-Mahdi ("der von Gott Rechtgeleitete") in Tunesien gegründet und etablierte sich schnell in ganz Nordafrika. Mit der Farbe Grün bekundeten sie die Verbundenheit und Treue zu Ali, einem Cousin des Propheten. Darüber hinaus wickelte sich Ali einst in eine grüne Decke und vereitelte so ein Attentatsversuch auf den Propheten.

Auch Salah ad-Din al-Ayyubi (Saladin), Begründer der Dynastie der Ayyubiden-Dynastie, verwendete während seiner Herrschaft Grün, allerdings trug seine Flagge bei den Konfrontationen mit Kreuzrittern die Farbe gelb.
 

Weiß

90 Jahre hat die Umayyaden-Dynastie (661-750)insgesamt regiert. Weiß war ihre Farbe, da diese an den ersten Kampf des Propheten in Badr erinnern sollte. Gleichzeitig wollte die Umayyaden-Dynastie sich von den Abbasiden abgrenzen und statt Schwarz als Zeichen der Trauer wurde Weiß verwendet.

 

Schwarz

Die Überlieferung besagt, dass schon Prophet Mohammed (570-632) mit zwei Flaggen, einer schwarzen und einer weißen, in den Krieg gezogen sei. Diese Fahnen trug er ebefalls im 7. Jahrhundert, mit dem Aufkommen des Islams und der anschließenden Befreiung Mekkas.

Der weiße Banner trägt die Inschrift "Da ist kein Gott außer Gott (Allah) und Mohammed ist sein Prophet". In der vorislamischen Zeit war die schwarze Fahne das Zeichen der Rache und die Farbe der Kopfbedeckung der Truppenführer. 

Beide Fahnen, sowohl die schwarze als auch die weiße, wurden zum Freitagsgebet in der Moschee aufgehangen.

Die Abbasiden Dynastie (750-1258), die von Bagdad aus regierten, sahen in schwarz das Symbol der Trauer für die Ermordung der Verwandten des Propheten und in Erinnerung an die "Schlacht von Karbala".

Quelle

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