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Sonntag, 24. September 201714:25   -    HELFEN     BDS     facebook    LINKS     ARCHIV    THEMEN

 

Israel warnt die ganze Beduinen-Gemeinschaft vor zwangsweiser Vertreibung - 18. 9. 2017 - Bethlehem: Israelisches Militär hat Bewohnern des Beduinendorfes Khan al Ahmar  mitgeteilt, dass es im Begriff ist, sie zwangsweise  von ihrem Land zu vertreiben. Dies geschah ein paar Wochen, nachdem  der israelische Verteidigungsminister Avigdor Lieberman  verkündet hat, dass es Pläne gibt, die Bewohner  von Khan al Ahmar  innerhalb weniger Monate zu vertreiben.

Lieberman sagte, dass es auch Pläne  für die ganze Vertreibung der Gemeinde von Susiya gibt, die in den südlichen Hebroner Bergen leben.

Nach diesen Bemerkungen wirft die israelische Menschenrechtsgruppe B’tslem der israelischen Regierung in einem dringenden Brief an den israelischen Ministerpräsidenten Netanjahu deutlich vor, dass die Evakuierung von Susiya und Khan al-Ahmar, das östlich von Jerusalem liegt, ein Kriegsverbrechen darstellen würde, das ihm angelastet und unter seiner Verantwortung stünde. B’tselem berichtet dann, dass Angestellte der israelischen Armee und der Zivil-Verwaltung Einheimischen  von Khan al-Ahmar am Donnerstag gesagt hätten, dass  es für sie nur eine Option gäbe, zu einem sog  Umsiedlungsort zu ziehen, der von Israel für die Beduinen-Gemeinde, ohne sie zu fragen,  bestimmt wurde.

Nach B’tselem ist der vorgeschlagene Ort als al-Jabai-West bekannt, der neben der Müllabhalde in Abu Dis liegt.

Der Anwalt der Khan al-Ahmar-Gemeinde  Shlomo Lecker hat im Auftrag die zivile Verwaltung (CV) informiert, dass es ihr nicht erlaubt sei, sich mit seinen Kunden ohne seine Einwilligung und Präsenz zu treffen, doch die CV  kümmerte sich nicht darum, sagte B’tselem.

Eine Anhörung beim israelischen Obersten Gericht hat inzwischen den 25. September festgelegt, um die Petition, die gegen  die Pläne des israelischen Staates gerichtet sind, alle Strukturen von Khan al-Ahmar zu zerstören,  zu beachten.  Es geht auch um Petitionen von illegalen israelischen Siedlungen in dem Gebiet, die wünschen, dass Khan al-Ahmars Schule abgerissen wird.

„Die Aktionen der zivilen Verwaltung scheinen für den Staat den Weg vorzubereiten, der behauptet, mit guten Absichten zu handeln und die Gemeinde konsultiert zu haben,“ sagte B’tselem.

Anfangs dieses Jahres brachten Israelische Behörden Abriss-Order zu jedem einzelnen Beduinenheim im Beduinendorf von Khan al-Ahmar, einschließlich der Grundschule. Das Dorf liegt an dem Ort der geplanten israelischen Siedlungs-Entwicklung und auf der israelischen Seite des geplanten Verlaufs von Israels Trennungsmauer. Nach B’tselem demonstrierten Hunderte von israelischen Siedlern gemeinsam mit israelischen Parlamentariern nahe Khan al-Ahmar, um die Regierung unter Druck zu setzen, mit dem Abrissplan voran zu kommen.

Die Abriss-Ankündigungen wurden auf der Basis der Gemeinde veröffentlicht, für die es fast unmöglich wa, eine israelische Bau-Genehmigung zu erhalten, über die die UN sagte, es sei die Folge der diskriminierenden Zoneneinteilung. Hier die Zone C, die mehr als 60% der besetzten Westbank unter israelischer Kontrolle lässt.

Khan al-Ahmar ist eines der palästinensischen Beduinendörfer mit 7000  Bewohnern --  70% palästinensische Flüchtlinge  --  in der zentralen  Westbank, die von der UN als gefährdet angesehen werden, von den israelischen Behörden zwangsweise umgesiedelt zu werden.

„Der  Abriss einer ganzen Gemeinde  in den besetzten Gebieten ist praktisch seit 1967 noch nie dagewesen. Nach der Vierten Genfer Konvention, nach der Israel mit all seinen Aktivitäten verpflichtet ist, kommt diese zwangsweise Umsiedlung geschützter Personen einem Kriegsverbrechen gleich,“ sagt B’tselem. -       Quelle          (dt. Ellen Rohlfs)

Israels Vertreibung von Jerusalems Abgeordnete aufgehoben - Ali Abunimah -  14. Sept.2017 - Menschenrechtsgruppen sagten, dass ein Beschluss dieser Woche vom israelischen Obergericht bestätigt, dass der Staat nicht einfach den Aufenthalt von Palästinensern im besetzten Jerusalem auf Grund von eines  Loyalitäts-Verstoßes  aufheben kann.

Nach einer zehnjährigen Rechtsschlacht entschied das Gericht, dass Israels  Innenminister nicht die  Autorität besitzt, vier palästinensische Abgeordnete aus der Stadt zu vertreiben.

Die Rechtsanwaltsgruppe Adalah und die Vereinigung für zivile Rechte in Israel sagten, dass die Entscheidung des Gerichts, den Appell der Abgeordneten anzunehmen, bestätigt, dass die Vertreibung „in Verletzung der Gesetzesregel: eine ernsthafte Verletzung ihrer Verfassungsrechte“ sei. Die Gruppen: Es ist bedauerlich, dass diese Entscheidung erst nach mehr als zehn Jahren getroffen wurde, während der die Rechte der Antragsteller brutal verletzt wurden.“

2006  hob der Innenminister das permanente Wohnrecht und das Recht der Identitätskarten der vier Abgeordneten auf. Die Männer Ahmed Attoun, Muhamed Totah, Muhamed Abu Tir und Khaled Abu Arafeh waren 2007 in den palästinensischen Legislativrat  gewählt worden, nachdem sie auf einer Liste, die mit der Hamas verbunden war, erschienen. Abu Arafeh war als Minister in der neuen Palästinensischen Behörde/Regierung ernannt worden. Die vier wurden Monate nach der Wahl  verhaftet. Israel gab ihnen ein Ultimatum, aus ihren politischen Ämtern abzutreten oder ihres Status beraubt zu werden.  Zu verschiedenen Zeiten  nahmen die Abgeordneten  Zuflucht und hielten Sit-in im Roten-Kreuz-Hauptquartier in Ost-Jerusalem und vermieden so die Vertreibung durch israelisches Militär. Letztlich vertrieb sie Israel aus Jerusalem.

Während sie ihren Appell im Obersten Gericht gewannen, ist dies wahrscheinlich nicht das Ende des Leidensweges der Abgeordneten. Die 6-3 Entscheidung  setzt ihre Vertreibung nur um sechs Monate aus. Während dieser Zeit kann Israels Parlament, die Knesset, das Gesetz verändern, und damit die Aufhebung des Aufenthaltes erlauben. Rechtliche Einschränkungen haben in keinem Fall bisher  palästinensische Jerusalemiten vor der Vertreibung bewahrt.

Die Frage die jüdische Mehrheit zu verfestigen - Als Israel Ost-Jerusalem  im Juni 1967 besetzte und es 1980 formell annektierte, war es damit einverstanden, dass die Palästinenser, die dort lebten „permanente Bewohner“ waren. als ob sie nach Israel eingewandert seien und nicht, als ob Israel sich ihnen mit Gewalt aufgedrängt hätte. Dieser Aufenthalt/Residenz-Status ist leicht zu widerrufen und erfordert  von den palästinensischen Jerusalemiten bestimmte Bedingungen, die niemals von Juden verlangt wurden.

Nach Internationalem Gesetz ist Israels Annexion von Ost-Jerusalem null und nichtig. Fast 15000 Palästinensern  aus dem besetzten Ost-Jerusalem ist ihr Wohnrecht seit 1967 widerrufen worden , weil sie  gewöhnlich zeitweilig  woanders  - zum Studium oder zur Arbeit -  lebten oder um näher bei der Familie zu sein oder heirateten.  Human Rights Watch beschrieb diese Politik als Teil von Israels Problem,  in Jerusalem  die jüdische Mehrheit zu festigen.  Israel verbietet Palästinensern regelmäßig auch aus Sicherheitsgründen in der Stadt zu leben.

Die vier Abgeordneten waren die ersten Fälle von Palästinensern, die aus angeblichem „Loyalitäts-Bruch“  gegenüber dem Besatzungsregime vertrieben wurden.  Im letzten Jahr  widerrief der israelische Innenminister  für vier junge Palästinenser den Aufenthalt, weil sie angeblich Israelis angegriffen hatten  es hieß: wegen  mangelndem Gehorsam gegenüber dem  Staat Israel.

Es folgte  im Oktober 2015 ein Regierungsdekret, dass diese Maßnahme gegen Palästinenser  und deren Familien angewandt wird, die angeklagt wurden, Israelis angegriffen zu haben.

Kriegsverbrechen - HRW  bemerkte letzten Monat, dass Palästinenser im besetzten Ost-Jerusalem durch die Vierte Genfer Konvention geschützt werden. Ohne Bezug auf Israels Motive sagte die Gruppe: „Deportation oder gewalttätige Vertreibung irgendeines Teils der Bevölkerung eines besetzten Gebietes könnte nach dem Rom-Statut des Internationalen Gerichtshof zu einem Kriegsverbrechen werden.“ Dies würde bedeuten, dass  selbst wenn Israel  solche Vertreibungen nach seinem eigenen Gesetz absegnet, sie Verletzungen des Internationalen Gesetzes bleiben.

Ein beispielloser Schritt im letzten Monat. - Israel widerrief den Aufenthalt des 23 jährigen Alaa Zayoud wegen „Loyalitätsbruch“. Zayoud, ein palästinensischer Bürger Israels, war zu 25 Jahren Haft verurteilt worden wegen versuchten Mordes, nachdem er einen Wagen gegen einen Soldaten gefahren hatte und dann drei Zivilisten  im Oktober mit einem Messer angegriffen und sie leicht verletzt hatte.

Strafmaßnahmen wie Hauszerstörungen,  Widerruf des Aufenthalts oder der Staatsbürgerschaft ist eine Maßnahme, die Israel nur gegenüber Palästinensern anwendet und niemals bei Juden. „Sie wollen, dass wir gegenüber der Besatzung loyal sind,“  sagt Mohammad Totah, einer der vertriebenen  Jerusalemer Abgeordneten, 2010 zu Electronic Intifada. „sie wollen, dass wir um jeden Preis verschwinden“.        Quelle       ( dt. E. Rohlfs)

Israel plündert die palästinensischen natürlichen Ressourcen - 18.September 2017 - Israel „plündert die palästinensischen natürlichen Ressourcen mit dem Segen des Obersten Gerichtes“, sagt eine NGO und beschuldigt Israel.

Nach Yesh Din hat sich die israelische Steinbruch-Industrie in der besetzten Westbank seit einem Beschluss des israelischen Oberen Gerichts bedeutend ausgeweitet, nachdem die NGO eine Petition vorgelegt hatte, indem sie ein Ende allen Abbaus und aller Steinbruchaktivitäten in der Region verlangt. Yesh Dins Petition hatte behauptet, dass die israelische Politik der „wirtschaftlichen Ausbeutung der besetzten Gebiete“ eine eklatante Verletzung des Internationalen Rechtes“ sei. Doch 2011 wies Israels Oberstes Gericht die Petition zurück und „regulierte dadurch eine koloniale Ausbeutung der natürlichen Ressourcen von besetztem Land“.

Nach Daten – von der NGO erhalten – ist das Ausmaß von Schotter-Abbau in Zone C der Westbank – einschließlich israelischer und palästinensischer Steinbrüche von 2008 bis 2015 um 40 % gestiegen. Mehr als 20% des üblichen Konsums des Staates Israel kommt aus den Israel gehörenden Steinbrüchen aus der besetzten Westbank.

Diese Entwicklungen sind im neuen NGO- Positions-Papier „The great Drain“ enthalten, das das „Jahrzehnte-lange Plündern von natürlichen Ressourcen in der Westbank“ als die Verkörperung des Kolonialismus beschreibt.

Der Gerichtsbeschluss hat unterdessen „ die annehmbare Interpretation des internationalen humanitären Gesetzes für bedeutungslos erklärt und lässt die fortgesetzte, irreversible Plünderung der besetzten Gebiete für Israels wirtschaftliche Zwecke zu.

Nach Yesh Din hat „Israel ein eindeutiges und direktes Interesse, die Zahl der Steinbrüche in der Westbank zu erhöhen.“ 2009 betrugen die Gebühren und Abgaben an die zivile Verwaltung – die israelische Körperschaft, die die Besatzung regelt - 28 Millionen Shekel ( $7,9 Mill.) 2015 hat sich dies auf 74 Millionen erhöht.  Im Ganzen erhielt die Zivilverwaltung zwischen 2009 und 2015 Abgaben im Wert von über 286 Millionen Schekel allein aus den Steinbrüchen in Zone C der Westbank.

Die NGO berichtet auch, dass offizielle Staats-Dokumente darauf hinweisen, dass die israelischen Behörden einen langen Plan haben, auf das Steinbruch-Potential der Westbank für die nächsten 30 Jahre zu bauen.

Solch ein „strategisches Planen“ enthüllt Israels „Absichten, die militärische Besatzung für seine wirtschaftlichen Interessen weiter auszubeuten, während die natürlichen Ressourcen in den besetzten Gebieten sich erschöpfen und irreversibel die Fähigkeit der Palästinenser schädigen, diese natürlichen Ressourcen zu benützen.       Quelle      (dt. Ellen Rohlfs)

Solarboom mit Schattenseite
In der Energiekrise in Gaza scheint der Sonnenstrom vorerst keine saubere Lösung zu sein
Die Menschen im Gazastreifen haben nur ein paar Stunden Strom am Tag. Für viele ist der Ausweg aus der Energiekrise eine Solaranlage. Doch der saubere Sonnenstrom könnte schon bald zum nächsten Problem in Gaza führen.    - Mike Lingenfelser

 

Shrinking spaces« in Israel - Stiftung Wissenschaft und Politik - Deutsches Institut für Internationale Politik und Sicherheit - Die Verengung demokratischer Spielräume, die Verfestigung der Besatzung und stete Menschenrechtsverletzungen erfordern einen europäischen Paradigmenwechsel - MurieI Asseburg

Israel nimmt seit jeher für sich in Anspruch, die einzige Demokratie im Nahen Osten zu sein. Allerdings dominieren in der aktuellen Regierungskoalition aus rechten, ultraorthodoxen und nationalreligiösen Parteien Kräfte, die illiberale Positionen vertreten und die jüdische Dominanz im gesamten »Bretz Israel« (also in Israel und den besetzten palästinensischen Gebieten) akzentuieren wollen. Demgemäß bemüht sich die Regierung erstens, die jüdischen Elemente im Selbstverständnis Israels noch stärker zu gewichten als bislang. Zweitens treibt sie die Siedlungspolitik in den besetzten Gebieten und deren De-facto-Annexion voran. Drittens engt sie die Spielräume für Israels Zivilgesellschaft und Opposition zunehmend ein. Deutschland und die EU sollten gegenüber Israel auf die Durchsetzung internationalen Rechts, eine Verbesserung der Menschenrechtslage und die Bewahrung von Handlungsräumen für die Zivilgesellschaft hinwirken. Dabei sollte die Achtung menschen- und völkerrechtlich verbriefter Rechte einer Konfliktregelung nicht länger nachgeordnet werden.


Israel legt Wert darauf, als einzige Demokratie im Nahen Osten und damit als bevorzugter Partner des Westens angesehen zu werden. In der Tat unterscheidet sich das Land insbesondere insofern von den anderen Staaten in der Region, als es seinen Bür¬gerinnen und Bürgern freie, faire und regelmäßige Wahlen, eine effektive Gewaltenteilung und funktionierende »checks and balances« bietet. In den letzten Jahren ist in Israel allerdings der Spielraum für zivilgesellschaftliche Akteure deutlich enger geworden. Von restriktiven Gesetzen und massiven Schmäh- und Einschüchterungskampagnen sind besonders Personen und >>>

23. 9. 2017

 

Israel beschlagnahmt Geld, das zum Wiederaufbau eines palästinensischen Heims gedacht war - 4.09.2017 - Die israelische Besatzungsbehörde konfiszierte heute morgen (4. 9. 2017) NIS 48.000 ($13.500) von der Familie eines inhaftierten Palästinensers, das für den Bau des zerstörten Heims der Familie gedacht war, berichtet Ynet News.

Israel behauptet, das Geld käme von der Hamas. Es war der Familie von Murad Badr Ideis gegeben worden, der für schuldig erklärt wurde letztes Jahr einen israelischen Siedler in der Westbank mit einem Messer angegriffen zu haben; damals war er 15 Jahre alt. Im November wurde er trotz des Appells seines Anwalts, ihn nicht wie einen Erwachsenen zu behandeln, zu lebenslanger Haft verurteilt.

Ideis Familie wurde gezwungen eine Strafe von 1,75 Millionen Schekel ($458.875) zu bezahlen, ihr Haus im besetzten Hebron wurde von den israelischen Besatzungskräften zerstört, und die Angehörigen wurden über Nacht obdachlos.

Die Familie plante angeblich mit dem Geld ihr zerstörtes Haus wieder aufzubauen und ihr Leben nach dem Vorfall neu zu beginnen.

Amnesty International gehört zu den Menschenrechtsorganisationen, die Israels Politik der Kollektivbestrafung als "gerichtlich abgesegnete Rache" an Angehörigen verurteilt haben, die keine Verbrechen begangen haben; Kollektivbestrafung ist nach internationalem Recht (Völkerrecht) illegal.

Der israelische Premierminister Benjamin Netanyahu hat seit 2015 Zerstörungen palästinensischer Häuser verstärkt. Die wird als Teil einer Abschreckungspolitik gerechtfertigt, obwohl frühere Erklärungen eines Militärkomitees (feststellten), dass solche Aktionen keine Anschläge verhindern.      Quelle                   Übersetzung: K. Nebauer

 

Danke, Smotrich - Uri Avnery. 23. September 2017 - ICH SCHULDE  Bezalel Smotrich großen Dank. Ja, ja  gegenüber Smotrich von der extremen Rechten, gegenüber Smotrich, dem Faschisten.

Vor kurzem hielt Smotrich  vor seinen Anhängern eine Rede, von der er annahm, sie sei ein nationales Ereignis, der Wendepunkt in der jüdischen Geschichte. Er war  freundlich genug, mich in dieser monumentalen Botschaft zu erwähnen.
Er sagte, dass nach dem 1948er-Krieg, in dem der Staat Israel gegründet wurde, Uri Avnery und eine kleine Gruppe  von Anhängern die Ideologie der „Zwei Staaten für zwei Völker“ schuf und durch geduldige Arbeit über viele Jahre  Erfolg hatte, diese Idee zu einem nationalen Konsens, tatsächlich zu einen Grundsatz zu machen. Smotrich  sagte seinen Verehrern, auch sie müssten ihre Ideologie formulieren und auch sie müssten geduldig daran arbeiten, dass sie anstelle von Avnerys Ideologie zum nationalen Konsens würde.


Ein Kompliment, das von einem Feind kommt, ist immer  angenehmer, als wenn es von einem Freund kommt. Umso mehr als ich nie viel Komplimente von Freunden erhielt. In der Tat versuchen die vielen Politiker, die jetzt für „zwei Staaten für zwei Völker“ zu kämpfen versprechen, die Tatsache vergessen, dass ich es war, der als erster diese Idee proklamierte, lange bevor sie selbst davon überzeugt waren. Also Smotrich danke schön!.  Verbunden mit meinem Dank, kann ich den Wunsch ausdrücken, dass du einen hebräischen Namen annehmen möchtest, der  einem Manne ziemt, der dahin strebt, ein hebräischer Duce zu werden?


NACH DEM Kompliment, hat Smotrich  seinen Plan für die Zukunft Israels ausgeführt -
Er gründet sich auf die Forderung, dass die Araber, die zwischen  dem Jordan und dem Mittelmeer leben, zwischen drei Alternativen wählen:


Erstens, sie können eine finanzielle Vergütung akzeptieren und das Land verlassen.


Zweitens, sie können Untertanen des jüdischen Staates werden, ohne die Staatsangehörigkeit zu bekommen  und ohne das Recht zu wählen.


Drittens  können sie einen Krieg machen und besiegt werden.


DIES IST Faschismus, ganz einfach.  Abgesehen davon, dass Benito Mussolini den Terminus  erfand (vom lateinischen fasces, ein Bündel von Ruten, das alte römische Symbol der Autorität) predigte er nie die Massen-Auswanderung von irgendjemandem. Nicht einmal  die der italienischen Juden, von denen viele  eifrige Faschisten waren.


Schauen wir uns den Plan selbst an. Kann ein ganzes Volk dazu gebracht werden, friedlich seine Heimat für Geld aufzugeben? Ich denke nicht, dass dies jemals geschah. Tatsächlich zeigt allein die Idee eine miserable Geringschätzung  der Palästinenser.
Einzelne Personen können ihre Heimat in Zeiten  von Stress verlassen und in bessere Gegenden  auswandern. Während der großen Hungersnot sind Massen von Irländer und Irländerinnen von ihrer grünen Insel nach Amerika  ausgewandert. Im heutigen Israel wandert eine ganz schöne Anzahl  von Israelis nach Berlin oder Los Angeles aus.


Doch können dies Millionen tun? Freiwillig? Gegen Gewinn? Ganz abgesehen von der Tatsache, dass der Preis  von einem Auswanderer zum nächsten Auswanderer ständig steigen wird. Es würde dafür  nicht genug Geld in der Welt geben. >>>

 

 

 

 

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