Donnerstag, 14. Dezember 201701:25   -    HELFEN     BDS     facebook    LINKS     ARCHIV    THEMEN

 


 


Trumps Jerusalem-Entscheidung -  Die Rechtsrücker
- Wir beklagen den Fundamentalismus des Islam - aber in Gestalt von Trump und Netanyahu hat der Westen seine eigenen Fundamentalisten: Statt auf die Stärke des Rechts setzen sie auf das Recht des Stärkeren. Eine Kolumne von Jakob Augstein

An diesem Montag ist Benjamin Netanyahu in Brüssel zu Besuch. Der israelische Premier- und Außenminister hat sich dort mit den Außenministern der Europäischen Union getroffen. Schon als das Treffen verabredet worden war, konnte Netanyahu nicht mit einem warmen Empfang rechnen. Viele Europäer haben ein Problem mit Israels Politik gegenüber den Palästinensern. Nach der Entscheidung Donald Trumps, Jerusalem als Israels Hauptstadt anzuerkennen, wird die Luft eisig sein. Aber Netanyahu braucht sich darum nicht zu kümmern. Er hat gewonnen.

Vor einem Jahr erschien in der französischen Tageszeitung "Le Monde" ein Artikel des französischen Journalisten Christophe Ayad. Die Überschrift lautete "Die Israelisierung der Welt". "Le Monde" ist keine antisemitische Zeitung und Ayad, der das außenpolitische Ressort seiner Zeitung leitet, ist kein Antisemit. Es ging in diesem Text nicht um irgendeine jüdische Weltverschwörung. Und auch nicht um die angeblich übergroße Macht irgendeiner jüdischen Lobby. Es ging um eine bestimmte Art und Weise, die Welt zu betrachten, mit Konflikten umzugehen, Politik zu betreiben, die der Nahostexperte Ayad in einem westlichen Land zum ersten Mal in Israel beobachtet hatte und die sich nun ausbreitete.
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Islamische Staaten erkennen Ost-Jerusalem als Hauptstadt Palästinas an
- Sondergipfel Islamischer Staaten wegen Jerusalem-Krise - Die Staats- und Regierungschefs von mindestens 20 islamischen Ländern haben auf einem Sondergipfel der "Organisation für Islamische Zusammenarbeit" in Istanbul die Anerkennung Ost-Jerusalems als Hauptstadt Palästinas beschlossen.
Erdoğan hatte das Krisentreffen einberufen, nachdem US-Präsident Trump Jerusalem als Hauptstadt Israels anerkannt hatte.

Mehrere islamische Staaten erkennen Ost-Jerusalem als Hauptstadt Palästinas an. "Wir erklären Ost-Jerusalem zur Hauptstadt des Staates Palästina und laden alle Länder ein, den Staat Palästina mit Ost-Jerusalem als seiner besetzten Hauptstadt anzuerkennen", hieß es in der Abschlusserklärung des Gipfels der Organisation für Islamische Zusammenarbeit (OIC) in Istanbul.
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Auszüge aus der Rede von Mahmoud Abbas, Präsident des Staates Palästina, vor der Organisation islamischer Staaten - Außerordentliche Tagung am 13.12.2017 in Istanbul - (Inoffizielle Übersetzung aus dem Arabischen)

Jerusalem war, ist und wird für immer Hauptstadt Palästinas sein. Ohne diese Tatsache wird es weder Frieden noch Stabilität in der Region geben.

Die Ankündigung von Präsident Trump, dass Jerusalem die Hauptstadt Israels ist und seine Anweisung, die Botschaft seines Landes dorthin zu versetzen, ist ein grober Verstoß gegen das Völkerrecht und gegen die unterschriebenen Verträge und UN-Sicherheitsresolutionen sowie eine Provokation für die Weltgemeinschaft. Die überwältigende Mehrheit der Länder und der Völker sowie internationale und regionale Organisationen sowie religiöse Oberhäupter haben ihre Ablehnung gegen diese Ankündigung zum Ausdruck gebracht und ihre Solidarität mit dem palästinensischen Volk verkündet.

Mit diesem Schritt haben sich die USA als Vermittler disqualifiziert. Demzufolge haben sie ihre Rolle im politischen Prozess verloren. 
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"Israel sollte die Stadt vollumfassend annektieren" - Der palästinensische Künstler Ali Qleibo lebt in Jerusalem als Bürger zweiter Klasse, wenn auch mit mehr Wohlstand als früher. Ein Gespräch über Lebenslügen - unter Palästinensern und Israelis. - Interview von Moritz Baumstieger

Ein Federstrich - und ein ganzes Volk verliert die Hoffnung auf einen eigenen Staat: Das ist die Konsequenz aus der Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels durch US-Präsident Donald Trump. Der palästinensische Künstler und Schriftsteller Ali Qleibo lebt und unterrichtet im Ostteil der Stadt. Im Interview entlarvt er Selbstbetrug und Lebenslügen - bei Israelis und Palästinensern.

SZ: Wie würden Sie Jerusalem malen?

Ali Qleibo: Die Heilige Stadt verändert sich nicht. Der goldene Felsendom und die Kuppel der Grabeskirche, die Glockentürme, Minarette im christlichen und muslimischen Viertel zeugen vom arabischen Charakter von Al-Quds. Das Bild der Erhabenheit bleibt, nur der Diskurs über die neuen Tatsachen am Boden hat sich verändert.

Was genau ist geschehen?

Die Israelis verweigern sich der Realität. Sie leugnen die palästinensische Rolle in dieser Stadt, sie erkennen unser tief verwurzeltes kulturelles Erbe nicht an. Durch die Besatzung hat sich Israel den Boden, die Flora und die Fauna angeeignet und auch das arabische christlich-muslimische Erbe. Die indigenen Einwohner wurden zu gerade noch geduldeten Fremden. Und diese Verleugnung hat nun der mächtigste internationale Spieler offiziell übernommen, der amerikanische Präsident.
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Michael Lüders: "Warum mitfinanziert der deutsche Steuerzahler U-Boot Exporte an Israel?" >>>
 



Der Filmausschnitt mit Michael Lüders bei facebook - auf das Bild klicken
 

Einsame Entscheidung in Washington! Jerusalem wird von den USA als Hauptstadt Israels anerkannt. Die Amerikaner wollen ihre Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem verlegen. Dieser Schritt von US-Präsident Trump hat die Arabische Welt empört. Seit der Entscheidung sind Hass und Gewalt auf den Straßen im Heiligen Land zurück. Währenddessen gehen die Europäer auf Distanz zur Trump-Entscheidung. Die Zukunft ist ungewiss.

Steht damit der Nahost-Friedensprozess vor dem Aus? Wer kann die Rolle des Vermittlers übernehmen? Wie verhalten sich die Europäer? Wie kann die Gewalt eingedämmt werden?

Anke Plättner diskutiert u.a. mit:
- Michael Lüders (Präsident Deutsch-Arabische Gesellschaft)
- Eldad Beck (Israelische Tageszeitung "Israel HaYom")
- Loay Mudhoon (Nahost-Experte Deutsche Welle)
- Brigitte Fehrle (Kolumnistin Berliner Zeitung)
 

Die vollständige Diskussion




 

 

 

 


Juden als Projektionsfläche
- 13. Dezember 2017 -  Abi Melzer - Eine bekannte jüdische Krankheit ist die Tatsache, dass viele Israelis und Juden alles, was sie und andere Juden tun, als den Mittelpunkt der Welt betrachten und jeden, der sie lobt, als einen „Gerechten unter den Völkern“ klassifizieren und jeden, der sie und besonders Israels Politik kritisiert, als Antisemiten brandmarken. An dieser Krankheit leiden auch viele Juden in Deutschland, von Charlotte Knobloch über Henryk M. Broder bis zum Leiter der Bildungsstätte Anne Frank in Frankfurt, Meron Mendel, der in einem Interview mit der Frankfurter Rundschau (FR) gesagt hat: „Israel und Juden bieten (…) der Mehrheitsgesellschaft auch für viele Muslime eine Projektionsfläche, und diese Weltanschauung erklärt ihnen beispielsweise, warum sie als Minderheit in Deutschland Integrationsprobleme haben, oder warum es arabischen Ländern in der aktuellen Krisenzeit schlecht geht.“

Ich bezweifle, ob Millionen von Muslime in Deutschland für ihre gesellschaftliche Benachteiligung ausgerechnet Juden in die Verantwortung nehmen. Zionistische Propaganda und Juden, die solche Propaganda nachplappern, wollen es so sehen. Und für die Benachteiligung arabischer Länder machen sie auch nicht die Juden, sondern den gesamten Westen verantwortlich, womit sie auch Recht haben. Es ist ja eine historische Tatsache, dass der Westen, Europa und nicht zuletzt auch der Zionismus, also europäische Juden, den Nahen Osten kolonisiert und Jahrzehnte lang unterdrückt und ausgebeutet haben. In Palästina sind hunderttausende von Araber vertrieben und ihr Land von Juden besetzt und konfisziert worden. Da braucht man sich nicht zu wundern, wenn es unter Palästinensern Ressentiments und Aggressionen gegen Israelis, nicht Juden wohlgemerkt, gibt, die sie aus ihrer Heimat vertrieben haben.

Weniger aber, als dass Israel und die Juden der Mehrheitsgesellschaft eine Projektionsfläche bieten, bietet der eingebildete Antisemitismus den Israelis und vielen Juden für ihre Ängste und Aggressionen, für ihre Vorurteile und ihren Nationalismus, eine Projektionsfläche. >>>
 

Abraham Melzer - Die Antisemiten-Macher. - Deutschland, Israel und die neue Rechte
Westend Verlag Frankfurt/ Main  - ISBN 978-3-86489-183-0  - 18 Euro


Die Antisemiten-Macher - Dr. Ludwig Watzal - Das Buch des deutsch-jüdischen Publizisten und Verlegers kommt nicht nur zum rechten Zeitpunkt, sondern dieser hat mit dem Titel in ein Wespennest gestochen  >>>
 

Rezension - Wider die Hysterie um die Kritik an Israels Politik - Abi Melzer klagt in seinem neuen Buch die Zionisten und ihre Anhänger als Erfinder des „neuen Antisemitismus“ an -  Arn Strohmeyer    >>>
 

 

 

 


Die Frankfurter Rundschau hat mitgehetzt
- Presseerklärung von Wolfgang Gehrcke zur Frankfurter Rundschau über Diether Dehm - In diesem Leitartikel wird der Künstler und LINKE Bundestagsabgeordnete Diether Dehm zum Freiwild erklärt. Stil und Inhalt erinnern an die BILD-Zeitung vor dem Mordanschlag auf Rudi Dutschke. Damals stand für das liberale Blatt Frankfurter Rundschau wie für die Protestbewegung fest: Springer hat mitgeschossen. Für alles, was kommen kann, ist heute die Frankfurter Rundschau mitverantwortlich.

In meiner langen Zeit als Bundestagsabgeordneter und Aktivist in der außerparlamentarischen Bewegung habe ich keine derartige mediale Hetze erlebt.

Unter Verdrehung der Tatsachen werden Aktivisten gegen Antisemitismus selbst als Antisemiten dargestellt. Die Frankfurter Rundschau setzt heute das Bild vom gelben Judenstern, der so viele Eltern und Großeltern unserer Freunde ins Gas geführt hat, als Attacke gegen Antifaschisten und Linke ein. Das löst nicht nur in Deutschland, sondern auch in Israel Abscheu und Empörung aus. Dafür trägt nicht nur der Leitartikler, Christian Bommarius, die Verantwortung, sondern auch die Frankfurter Rundschau, die ihn veröffentlicht hat. In Anlehnung an die Dutschke-Erfahrung heißt es heute: Die Frankfurter Rundschau hat mitgehetzt. >>>

Bezug: Antisemitismus ist eine deutsche Tradition
- Antisemitismus ist hierzulande keine Folge der Migration aus der arabischen Welt. Er hat im Bewusstsein vieler eine Heimstatt. Der Leitartikel.- Christian Bommarius >>>


 

 


Leserbrief an das Forum der Süddeutschen Zeitung
   13.12.2017 - Wolfgang Behr - Betrifft: In unserem Land Kommentar von Detlef Esslinger 13.12.17 Südd.Ztg. Seite 4
 
Kaum ist das Wort „Israel“ ausgesprochen, stehen schon die Antisemitenjäger auf der Matte. Auch jene deutschen Politiker, die durch Jahrzehnte lange Gleichgültigkeit und die merkelsche „Staatsraison“ zu der Perspektivlosigkeit, der Verzweiflung und dem Zorn des palästinensischen Volkes sowie der Demütigung seiner arabischen Nachbarn beigetragen haben.
Nicht die Verbrennung der israelischen Flagge ist unanständig, sondern die bedingungslose Unterstützung der völkerrechtswidrigen Politik Israels.
Dass  Bundespräsident Steinmeier, Kanzlerin Merkel, ihre Gefolgsleute und die „Freunde Israels“ diese Handlung als Ausdruck von Antisemitismus deuten, liegt entweder an ihrer Ignoranz oder an ihrem Kuschen vor der Israellobby. Israelkritik ist nicht mit Antisemitismus gleichzusetzen wie jeder vernünftige Mensch erklären könnte, der nicht Interessenpolitik betreibt. Der Antisemitismus-Aufschrei deutscher Politiker und Medien ist nichts als Heuchelei sowie der blinden Gefolgschaft der amerikanischen Geopolitik geschuldet.
Dass Herr Esslinger den Minister Asselborn und Jakob Augstein als „gelegentliche Schwätzer“ bezeichnet, stimmt wohl eher für ihn selber, wie sein Kommentar beweist. Auch dass er sich um Frau Knobloch sorgt, die in München für die Einschränkung der Meinungsfreiheit zuständig ist, wenn es um israelkritische Veranstaltungen geht. 

Wer sich zum Sprachrohr der das humanitäre Völkerrecht mit Füssen tretenden Besatzungspolitik Israels macht, wie etwa der Zentralrat der Juden und leider auch die meisten jüdischen Kultusgemeinden, muss sich nicht wundern, wenn sie durch antisemitische Äusserungen verletzt werden.

Herr Esslingers Verunglimpfung der BDS-Bewegung mit den üblichen Nazivergleichen zeigt, dass er gar nicht weiss von was er redet. Von Wilfried Belz stammt folgende Kurzdefinition: "Die BDS -Kampagne ist der Versuch der palästinensischen Zivilgesellschaft, Israel auf gewaltfreiem Weg dazu zu bringen, seine Politik gegenüber den Palästinensern an Völker- und Menschenrechten auszurichten". Ferner ist seine Instrumentalisierung des Holocausts hier völlig fehl am Platze. Sie dient ihm nur dazu, von Israels verbrecherischer Politik abzulenken.

Herrn Esslinger ist in Einem recht zu geben: Verschärfte Gesetze werden den von ihm so kritisierten sogenannten Antisemitismus nicht eindämmen. Wohl aber längst fällige Sanktionen von Seiten der sich selbst so titulierenden Wertegemeinschaft gegen einen Staat, der sich im Allmachtswahn über Recht und Gerechtigkeit stellt.
 
Für die Verteidigung des humanitären Völkerrechts und In Solidarität mit dem dem geschundenen palästinensischen Volk.
 

Bezug - Antisemitismus In unserem Land - Detlef Esslinger - Von Paragrafen sollte man im Kampf gegen Judenhasser nicht zu viel erwarten. Es kommt dabei vor allem auf Gesittung, Ethos und immerwährende Aufklärungsarbeit an. >>>

 

 

 


"Kleiner Holocaust" erlaubt, Palästina-Solidarität verboten: Die Umdeutung des Antisemitismus-Begriffs
- (...) - Geht es um das Recht Israels oder um die Rechte jüdischer Menschen? - Tatsächlich fokussiert die hegemoniale bürgerliche Definition von „Antisemitismus“ Israel und nicht Juden*Jüdinnen. Das Recht Israels soll gewährleistet werden, nicht die Rechte jüdischer Menschen. Anhand solcher „Arbeitsdefinitionen“ werden linke und migrantische Gruppen, die die israelische Regierung und die Besatzung Palästinas verurteilen, aus Räumen ausgeschlossen und als antisemitisch verunglimpft.

Inspiriert ist dieser Wandel der Antisemitismus-Definition unter anderem vom „3-D-Test für Antisemitismus“ von Natan Scharanski, einem rechten israelischen Politiker, der „Dämonisierung, Delegitimierung und Doppelstandard“ gegenüber Israel als antisemitisch bezeichnet. Damit meint er: die Besatzung „Besatzung“ zu nennen sei antisemitisch. Es geht dabei gar nicht mehr um Juden*Jüdinnen, sondern um die Verteidigung eines bürgerlichen Staats.

Auf Grundlage solcher rechter Definitionen wurde in Berlin die Dozentin Eleonora Roldán Mendívil zunächst von einem rechtsradikalen Blog, dann von „Antideutschen“ und schließlich von der Uni 
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Wie Unternehmensmedien stillschweigend den Mord an palästinensischen Kindern rechtfertigen - Steven Salaita - 11.12.2017 - Schlagzeilen in amerikanischen Medien (New York Times, Washington Post, Wallstreet Journal):

Middle East: Als Reaktion auf Raketenbeschuss fliegt Israel Luftangriffe auf Gaza.
Middle East: Nachdem es nach Trumps Erklärung zu Protesten gekommen war, greifen israelische Jets nach Raketenbeschuss an.
World: Israel führt nach Beschuss aus Gaza Luftangriff auf Hamas durch.

Am Freitag hat Israel wieder eine Bombenkampagne im Gazastreifen begonnen. Der Independent (London) begann seinen Bericht mit der Bemerkung, die IDF hatte "militante Ziele bombardiert". Der Bericht erläuterte dann, dass sechs Kinder verletzt wurden.

Der dritte Abschnitt vervollständigt das Bild: "Das israelische Militär sagte, es hätte die (Luftangriffe auf ein Trainingslager der Hamas und auf ein Waffendepot als Reaktion auf Raketen durchgeführt, die früher von Gaza auf israelische Städte abgeschossen worden seien. Zeugen berichteten Reuters, dass die meisten der Verletzten Bewohner eines Gebäudes in der Nähe des Lagers waren."

Was erst einmal wie eine Standardreportage aussieht – eine Lieferung scheinbarer Fakten, mit einer Darstellung von beiden Seiten – ist in Wirklichkeit ein Bestand an Verschleierungen, der (absichtlich oder nicht) die Verantwortung für die Verletzung von Kindern nicht den israelischen Bombern gibt, sondern den Menschen, die ihre Detonationen erduldet haben. Eine pessimistischere Lesart macht eine verständliche Angelegenheit daraus, dass der Independent tatsächlich den Kindern die Schuld für ihre eigenen Verletzungen gibt. 

Wie kann es sein, dass Israel auf "Militante" zielt, während auch Kinder verletzt werden? Es zeichnen sich vier Möglichkeiten ab:

.   1. Entweder lügen die israelischen Quellen oder die palästinensischen

.   2. Kinder hängen mit den Militanten herum.

.   3. Die Militanten haben sich selbst in die Gesellschaft von Kindern begeben.

.   4. Es ist in Gaza schwierig auf Militante zu zielen ohne Kollateralschaden.

 

Nr. 1 ist vernachlässigbar, weil sich der Independent nicht bemüht herauszufinden, ob einer der beiden lügt. Die Unterlassung liefert eine nachträgliche Rationalisierung für die verletzten Kinder. Die Geschichte bietet keinen Hinweis darauf, dass Israel Kinder absichtlich verletzt und beseitigt damit jede Absicht einer Gleichsetzung.

Nr. 2-4 rechtfertigt indirekt das Verhalten Israels. Die Vermischung von Kindern mit Militanten lässt im Grunde jede Unterscheidung zwischen den beiden Zielgruppen kollabieren und impliziert, dass die palästinensische Gesellschaft einheitlich militarisiert ist. Wenn Kinder in Gaza nicht frei von Militanten sind, dann ist in dem Territorium wirklich niemand unschuldig. Jeder ist daher ein gerechtes Ziel und ihr Tod ein misslicher Nebeneffekt ihrer Existenz.

Diese Art von Berichterstattung war während der Operation "Gegossenes Blei" 2014, Israel 51-Tage dauernder Verwüstung des Gazastreifens, üblich. Als die Zahl der toten Kinder immer weiter anstieg und schließlich 500 überstieg, tauchte ein rechtfertigendes Narrativ auf, das von israelischen Offizieren (Amtsträgern) feilgeboten und von ihren Stenografen in der westlichen Presse übernommen wurde: Hamas hat Kinder als menschliche Schutzschilde eingesetzt, oder ihre Eltern haben sie nicht genügend geschützt.

Das Narrativ liefert nur eine schwache Absolution. Ungeachtet der Umstände hat Israel von Kindern bewohnte Standorte angegriffen. Seine Führer haben entschieden, dass das Ermorden dieser Kinder eine hinnehmbare Konsequenz ihrer militärischen Bestrebungen ist. Aber niemand nahm Israel als moralischen Akteur in seinem Verhalten unter die Lupe. Die israelische Armee wurde zu einer technokratischen Macht, die niemandem gegenüber verantwortlich ist.

Nach dem Bombardement von Freitag haben die Unternehmensmedien Israel mit der Verwendung des Ausdrucks Vergeltung losgesprochen.

Einige Schlagzeilen: Washington Post, "Nachdem es nach Trumps Erklärung zu Protesten gekommen war, greifen israelische Jets Gaza nach Raketenbeschuss an". BBC: "Israel greift nach Raketenanschlag Standorte der Hamas in Gaza an". New York Times (nach Reuters): "Als Reaktion auf Raketenbeschuss fliegt Israel Luftangriffe auf Gaza". Wall Street Journal:  "Nach Beschuss aus Gaza führt Israel Luftangriffe auf Hamas".

Die Leser verstehen von Anfang an, dass nichts, was Israel tat, unbegründet war. Ein Kleinkind von einer Bombe getroffen? Es ist kein normales Baby; es übernimmt das Vermächtnis der Barbarei. Palästinensische Kindheit steht wegen ihrer Nähe zu den Erwachsenen unter schlechtem Einfluss.

Jedenfalls bieten palästinensische Kinder den westlichen Korrespondenten eine Möglichkeit sie zu verteidigen. Die Rhetorik der Rechtfertigung, wie oben mit den Schlagzeilen erläutert, kennzeichnet vier Merkmale:

.  Sie legt nahe, dass Israel keine andere Wahl hatte als Gaza zu bombardieren.
.  Sie unterstellt, dass die israelische Armee und die Hamas gleich stark sind.
.  Sie positioniert die Hamas (und im weiteren Sinne alle Palästinenser) als    feindliche Partei.
.  Sie rechtfertigt präventiv jede israelische Aktion.

Versuche Israel als ständig kampfbereit darzustellen, sind nur simple Tricks der Perspektive; sie stärken nur tendenziöse Diskurse. Indem die Unternehmensmedien Gaza zur Gänze auf eine nicht kontrollierbare "Hamas" reduzieren, verflachen sie die komplexe sozio-politische Topografie des Territoriums. Die "Hamas" in diesen Stories ist keine wirkliche Organisation; sie ist eine Inkarnation kolonialer Ängste, die die Geheimnisse einer grundlegend anderen Kultur beleuchtet. Während Hamas eine politische Partei mit einem bewaffneten Apparat ist, die abwechselnd Widerstand praktiziert, ihr eigenes Volk unterdrückt, für soziale Dienstleistungen sorgt, Korruption duldet und die Armut steuert – schwankend zwischen Humanismus und Theokratie, Anpassung und Vernichtung –, ist "Hamas" gedankenlos ein Sammelplatz, der zitiert wird, um die ganze palästinensische Gesellschaft zu delegitimieren.

Der Begriff "militant", so prominent in den Stories der letzten Zeit, hat eine ähnliche Funktion. Durch seine Wiederholung wird ganz Palästina militarisiert, eine israelische Simulation frei von einer Zivilgesellschaft, die sich nicht des Luxus der Unschuld erfreuen kann. Entweder haben die israelischen Bomben die magische Fähigkeit Militante zu finden, oder jedem ihrer Ziele fehlt ohnehin bereits die Menschlichkeit.

Mit welcher Methode unterscheiden Journalisten Zivilisten von Militanten? Was macht Militanz aus? Unter welchen Bedingungen ist sie rational? Warum wird militärische Kriegslust in einer neutralen Sprache präsentiert? Unternehmensmedien gehen solchen Fragestellungen nicht nach, weil sie die von der israelischen Regierung angebotene Terminologie wiederholen. Geschichten über israelische Bombardements sind nicht informativ; sie sind ideologisch, indem sie orientalistische Phantasien vom bösartigen Araber reproduzieren.

Hier wie ein vertrauenswürdiger Beitrag über das Bombardement von Freitag begonnen haben könnte, nach den langweiligen Konventionen alter Medien, die man preisen könnte:

Im Rahmen ihrer seit langem bestehenden Feindschaft gegenüber Gaza hat Israel mehrere Ziele in dem besetzten Territorium bombardiert. Nach palästinensischen Quellen wurden Wohngebiete getroffen, was zur Verletzung von mindestens sechs Kindern geführt hat. Ein sechs Monate altes Baby befindet sich derzeit in kritischem Zustand. Die israelische Armee behauptet, dass sie auf Raketenbeschuss aus Gaza regiert hätte, das seit zehn Jahren unter einer lähmenden Blockade leidet; allerdings sind die Details noch nicht bestätigt.

Erwarten Sie aber nicht, eine solche Herangehensweise in den Unternehmensmedien zu finden. Es kann eine Objektivität der Darstellung geben, aber nicht in der Wahl. Es ist leichter eine zutiefst ungerechte Welt zu kopieren, indem man entscheidet den Schwächsten, Schutzlosen unter uns als brutal und grausam darzustellen.              Quelle           Übersetzung: K. Nebauer

 

 

Quelle facebook - um die Bilder zu vergrößern auf das Bild oben klicken...

 

 

 

 

Jerusalem Is (Is Not) the Capital of Israel - RICHARD FALK - The harm done by the Trump initiative on recognizing Jerusalem as the capital of Israel, and declared intention to start the process of moving the embassy is impossible to assess fully at this time. Whether there will be an upsurge in resistance violence, political extremism, anti- American terrorism, and wider warfare is now essentially unknowable, although the stage has been recklessly arranged so that these developments seem more likely to occur than earlier, and if they do, will be treated as outcomes of Trump’s faulty diplomacy. >>>

 

 


 

 11. 12. 2017 -  Mehr zu Trump und Jerusalem >>>

10. 12. 2017 -  Mehr zu Trump und Jerusalem >>>

09. 12. 2017 - Mehr zu Trump und Jerusalem  >>>

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Kurznachrichten BERICHTE

 

Ein Sondergipfel von mehr als 50 islamischen Staaten hat als Reaktion auf das umstrittene Vorgehen der USA Ost-Jerusalem als Hauptstadt eines Palästinenserstaates anerkannt.

In der Abschlusserklärung des Gipfeltreffens in Istanbul hieß es: «Wir (..) erklären Ost-Jerusalem zur Hauptstadt des Palästinenserstaates und laden alle Länder dazu ein, den Palästinenserstaat und Ost-Jerusalem als seine besetzte Hauptstadt anzuerkennen.» >>>

 

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Evangelikale Schlacht um die Heilige Stadt

Die Entscheidung des US-Präsidenten, Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen, wurde von christlichen FundamentalistInnen herbeigeführt.
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Trumps Rede lässt Israelis kalt  >>>

 

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Video shows armed Israeli forces attempting to drag the children into their jeeps in a West Bank refugee camp. >>>

 

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13. 12. 2017

 

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Die Vasallen von einst spüren wenig Wunsch nach einer Rückkehr der Osmanen: Hunderte Jahre Herrschaft von Algier bis Bagdad. Doch der türkische Staatschef Tayyip Erdoğan scheint entschlossen, sich an diesem Mittwoch in Istanbul zum Führer der islamischen Welt aufschwingen wie einst die Sultane am Bosporus. >>>

 

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Deutliche Differenzen zwischen Netanjahu und der EU

Seit 22 Jahren war kein israelischer Premier mehr als Gast bei der EU. Der heutige Besuch von Benjamin Netanjahu - wenige Tage nach Trumps Jerusalem Entscheidung - genießt nicht nur deshalb besondere Aufmerksamkeit. Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit der EU-Außenbeauftragten Federica Mogherini traten deutliche Differenzen zu Tage. 
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11. 12. 2017

 

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Macron fordert Netanjahu zu Siedlungs-Stopp auf (...) Lieberman forderte jüdische Israelis zudem dazu auf, Geschäfte in Orten zu boykottieren, in denen arabische Bewohner gegen die Entscheidung demonstriert hatten.  >>>

 

Strache will Botschaft verlegen - Nun schlägt auch FPÖ-Chef Strache vor, die österreichische Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem zu übersiedeln. >>>

 


Erdogan bezeichnet Israel als Terrorstaat
Der türkische Präsident Erdogan hat Israel als Terrorstaat bezeichnet, der "Kinder tötet". >>>

 


Tschechien: Präsident Zeman kritisiert Haltung der EU im Nahostkonflikt



Von
Euronews
Zuletzt aktualisiert: 10/12/2017
Der tschechische Präsident Milos Zeman hat der Europäischen Union Einseitigkeit im Nahost-Konflikt vorgeworfen.



Tschechien: Präsident Zeman kritisiert Haltung der EU im Nahostkonflikt
"Die feige Europäische Union tut alles dafür, dass die propalästinensische Terrorbewegung im Übergewicht gegenüber der proisraelische Bewegung ist, die ich vertrete", sagte der 73-Jährige der Agentur CTK zufolge am Samstag in Prag. >>>

 

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10. 12. 2017

 

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9. 12. 2017



Trumps Jerusalem-Initiative spaltet die EU

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